Lesezeit 1 MinuteWissenswertes über Stress & Burnout

Unser beruflicher wie auch privater Stress lässt Krankenstände ansteigen

Nicht nur die Krankenkassen in Deutschland erkennen seit vielen Jahren, dass sich die Krankenstandsursachen in den letzten Jahren stark verändert haben. Verletzungen durch Unfälle verlieren immer mehr an Gewicht, während psychische Erkrankungen stets an Bedeutung gewinnen.

Wie die Deutsche Krankenkasse AOK vor kurzem veröffentlichte, sind die Tage, an denen Beschäftigte aufgrund einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben waren, in den vergangenen 10 Jahren sehr stark angestiegen (plus 79,3 Prozent). Dabei stieg nicht nur die Zahl der psychisch Erkrankten insgesamt stark an, auch die Krankenstandsdauer je Patient stieg enorm. Laut AOK lagen die psychischen Erkrankungen im Jahr 2016 mit 25,7 Ausfallstagen je Fall an der Spitze aller Erkrankungen. Damit sind psychisch erkrankte Menschen mehr als doppelt so lange krankgeschrieben, wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.

Wie sich aus diesen Zahlen und auch aus den recht ähnlich liegenden Zahlen der Krankenkassen in den anderen Ländern Mitteleuropas gut erkennen lässt, zeigen die vor Jahren implementierten Maßnahmen zur Unfallvermeidung in den Betrieben ihre Wirkung. Wollen wir hoffen, dass die Maßnahmen zur Minimierung der psychischen Belastungen in den nächsten Jahren ebenso gut umgesetzt werden, damit wir auch hier eine ähnlich positive Entwicklung erleben werden.

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