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Ein kleiner Denkanstoß…

Die vor einigen Tagen veröffentlichte Jahresbilanz für 2017 vom österreichischen Handelsverband berichtet unter anderem davon, dass sich in Österreich „der Trend zu Ausgaben und Anschaffungen mit hohem Freizeitcharakter oder Sexappeal“ fortsetzt. Die Forscher berichten dabei vor allem von steigenden Ausgaben für „Sachen, die Spaß machen“.

Mit anderen Worten gesagt: Wir Österreicher geben Jahr für Jahr noch mehr Geld für Urlaub, unsere Freizeitgestaltung, neue Autos und andere Markenartikel mit Sexappeal aus. Gleichzeitig nehmen wir dafür aber in Kauf, dass wir aufgrund der zusätzlichen Ausgaben auch weniger freie Zeit zur Verfügung haben, um diese Dinge auch genießen zu können. Denn, irgendwann müssen wir ja das nötige Geld verdienen.

Kritisch betrachtet, schaffen wir uns damit zusätzliche Kosten die wir eigentlich gar nicht haben müssten. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen weniger zu arbeiten, damit sie endlich mehr Freizeit und mehr Zeit für sich haben.

Würden wir weniger für solche Produkte ausgeben, dann könnten wir es uns mit Sicherheit auch leisten, weniger zu arbeiten. Damit hätten wir dann auch mehr freie Zeit… für sich selbst und für jene Menschen, die uns wirklich wichtig sind.

Blogbild: Wikipedia

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